Aktionstagebuch
September 2008- März 2009


Dokumentation "Fachtagung Kinderarmut" als pdf zum Download
Abschlussdokumentation der Aktionskampagne als pdf zum Download


 













Alle Aktivitäten, die mit dem DANKE!- Logo gekennzeichnet sind, konnten wir mit Unterstützung von Spendern verwirklichen.

 
AWO tritt für mehr Bildungschancen für Kinder ein
Schultütenaktion Grundschule Überherrn
Schultütenaktion Förderschule Lernen, Altenkessel
Schultütenaktion Grundschule Losheim
Schultütenaktion Erweiterte Realschule Homburg
Schultütenaktion Grundschule Nonnweiler
Schultütenaktion Grundschule Neunkirchen Steinwald
Umwelt- und Friedenstag, Homburg
Unterschriftenaktion Landkreis MZG Wadern
KV Saar Pfalz Kreis Unterschriftenaktion auf dem Marktplatz in Homburg
Kita Kleine Hüttenbären in Dillingen
Stand des AWO- Ortsvereins Elversberg vor dem Cap- Markt
Spendenaktion AWO Ortsverein Sitterswald
Standaktion AWO Kreisverband Saarpfalz
AWO- Kinderhaus Dudweiler
Kinderzentrum Birkensiedlung, Homburg und AWO Ortsverein
Martinsfest AWO- Kindergarten Schwarzenbach
AWO-Kreisverband Regionalverband Saarbrücken
Unterschriftenaktion des AWO- Kreisverbandes Neunkirchen
AWO- Kreisverband Unterschriftenaktion vor dem alten Rathaus in Merzig
AWO- Schulkooperationsprojekt richtet "offenen Kleiderschrank" ein
Johanna Kirchnerhaus, Saarbrücken: 2000,--€ für die Kampagne gegen Kinderarmut
Kreisverband Merzig: Stand zum Thema Kinderarmut
Kindergarten und Kindertagesstätte Riegelsberg
AWO- Kinderhaus Rehlingen - Spielzeugflohmarkt der Kinder
Notschlafstelle und AWO Ortsverein Burbach
Übergabe Unterschriftslisten für kostenlose Bildung an die Staatskanzlei
Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Dieffler Kinderinsel errichten eine Bibliothek
Die Therapeutischen Schülerhilfe Burbach hat Adventszeit Plätzchen verkauft
AWO-Ortsverein und Schützenfreunde Überherrn spendeten 1000 Euro
Fachtagung "Kinderarmut im Saarland"
"Die Beele's" spenden 400 € für die Kampagne gegen Kinderarmut
Erbacher Kita "Du Bonheur" bekommt eine Bewegungsbaustelle
AWO-Ortsverein beschenkte Erstklässler der Grundschule am Geisberg in Bischmisheim
Jubelnde Kinder in der Begegnungsstätte der AWO-Malstatt
Kindereselswanderung
Erlebnis- und Lernprojekt „Gesund essen macht Spaß!
Ortsverein Homburg überreicht „Tobi-Kisten“ an AWO Kinderzentrum
AWO Feriencamp 2009 ein voller Erfolg
AWO übergibt "Aufgabenhefte" an Landtagsfraktion

Danke!

 
DANKE!
1.September 2008
AWO tritt für mehr Bildungschancen für Kinder ein


Deutliche Forderungen an die politisch Verantwortlichen im Saarland -
"Bildungsschecks" für sechs ausgewählte Schulen.

Unter dem Leitthema "Chancengerechtigkeit für Familien" hat der Landesverband Saarland der Arbeiterwohlfahrt am Sonntag, 7. September, in der Saarlandhalle in Saarbrücken seine turnusgemäße, alle vier Jahre stattfindende Landeskonferenz durchgeführt. Dabei hat die AWO auch eine große Kampagne gegen Kinderarmut und für mehr Bildungschancen gestartet. Eine der Hauptforderungen dabei lautet: Rechtsanspruch auf Bildung für alle Kinder ungeachtet ihrer sozialen Herkunft.
Ihr Eintreten für mehr Bildungschancen bekräftigt die AWO durch die Übergabe von sechs Geldspenden á 2000 Euro an sechs ausgewählte Schulen im Saarland. Mit dem Geld soll der Benachteiligung von Kindern durch fehlende Lehr- und Lernmittel entgegengewirkt werden.

"Faire Bildungschancen für alle Kinder sind eine gesellschaftliche Aufgabe", betont AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger (die zuständige Abteilungsleiterin bei der AWO, Ines Reimann-Matheis) bei der Übergabe des "AWO-Bildungsschecks". "Wir müssen dafür sorgen, dass alle staatlichen Förderungen Kindern direkt zugute kommen. Das ist am besten erreichbar durch kostenfreie Bildung".

Alle staatlichen Institutionen seien gefordert, Familien mit Kindern die bestmöglichen Grundlagen für Bildung und Weiterbildung zu bieten. Familien müssten in die Lage versetzt werden, ihrer eigentlichen Funktion der Sorge für die Kinder und der Erziehung gerecht zu werden.
Die AWO fordert die saarländische Landesregierung und alle politisch Verantwortlichen in Landkreisen und Kommunen auf
  • alle Krippen- und Kindergartenplätze kostenfrei zu stellen
  • die beitragsfreie Ganztagsschule zur Regelschule zu machen, mit einer pädagogisch sinnvollen Tagesstruktur und einer individuellen Förderung aller Kinder
  • in allen diesen vorschulischen und schulischen Bildungsangeboten ein gesundes und kostenfreies Essen anzubieten
  • für alle Kinder, die darüber hinaus vor oder nach den Öffnungszeiten eine Betreuung benötigen, diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen
  • an allen saarländischen Schulen kostenfreie Lehr- und Lernmittel zur Verfügung zu stellen
  • den Nahverkehr für alle Kinder zu Schule, Freizeit und Verein kostenlos zur Verfügung zu stellen.


  •  
    DANKE!
    2.September 2008
    Schultütenaktion Grundschule Überherrn

    2000-Euro-Spende der AWO soll ärmeren Schulkindern weiterhelfen



    Ines Reimann-Matheis überreichte die AWO-Schulspende an Schulleiter Rudolf Fries.

    Überherrn. Die stolze Summe von 2000 Euro stand auf dem Scheck, den Ines Reimann-Matheis, Abteilungsleiterin beim Landesverband der AWO, an Schulleiter Rudolf Fries in der Grundschule St.Bonifatius in Überherrn überreichte. Keine Spende wie sonst üblich, sondern auch ein Symbol: Mit ihrer "Schultütenaktion" will die AWO dabei helfen, Kinderarmut direkt und unbürokratisch vor Ort zu lindern.

    "Bildung ist teuer und viele Eltern tun sich schwer, hier ihren Beitrag zu leisten", betonte Reimann-Matheis. Eine Einschulung etwa koste rund 150 Euro, ein Schuljahreswechsel etwa 70 Euro. Das Geld aufzubringen falle vielen Eltern nicht leicht. "Wir als Sozialverband nehmen wahr, dass die Probleme von Jahr zu Jahr zunehmen". Schwer tun sich nicht nur Menschen, die Hartz IV beziehen, sondern alle, die im Niedriglohnbereich arbeiten, auch alleinerziehende Frauen mit geringem Einkommen oder Familien mit mehreren Kindern.

    Im Rahmen ihrer Kampagne "Chancengleichheit für Familien" tritt die AWO besonders für gleiche Bildungschancen für die von Armut betroffenen Kinder ein. Die "Schultütenaktion" will auch auf dieses Problem hinweisen. Die Aktion wird an sechs saarländischen Schulen durchgeführt, die je einen Scheck über 2000 Euro erhalten.


     




     
    DANKE!
    2.September 2008
    Schultütenaktion Förderschule Lernen, Altenkessel



    Saarbrücken-Altenkessel. "Wir wollen nicht nur Forderungen stellen, wir wollen auch etwas tun." Mit diesem Worten übergab Ines Reimann-Matheis vom Landesverband der AWO einen Scheck über 2000 Euro an Ute Schäfer, Direktorin der Förderschule Lernen in Altenkessel. Keine Spende wie sonst üblich, sondern auch ein Symbol: Mit ihrer "Schultütenaktion" will die AWO helfen, Kinderarmut direkt und unbürokratisch vor Ort zu lindern.

    "Bildung ist teuer und viele Eltern tun sich schwer mit dem, was Schule kostet", sagte Reimann-Matheis, Abteilungsleiterin beim Sozialpädagogischen Netzwerk Landesverband der AWO. Eine Einschulung koste rund 150 Euro, ein Schuljahreswechsel etwa 70 Euro - das ist vor allem bei mehreren Kindern schwierig. "Wir als Sozialverband nehmen wahr, dass die Probleme von Jahr zu Jahr zunehmen".
    Schulleiterin Schäfer kennt das Problem armer Schüler aus ihrer täglichen Arbeit. "Es mangelt an Buntstiften oder an Sportsachen. Am schlimmsten trifft es solche Kinder, wenn wir wegfahren oder Tagestouren machen." Nicht dabei sein zu können, weil kein Geld da ist, das sei einfach beschämend für die Kinder. Deshalb hält Ute Schäfer die Spende der AWO für "eine ganz tolle Idee." Vor allem, dass die Schüler, denen mit dieser Spende geholfen wird, anonym bleiben können.

    191 Schüler und Schülerinnen besuchen die Förderschule Lernen in Altenkessel. Viele davon leben in sozialen Brennpunkten oder kommen aus prekären familiären Verhältnissen. Die "Schultütenaktion" der AWO will das Problem von Kinderarmut und mangelnden Bildungschancen öffentlich machen. Die Aktion wird an sechs saarländischen Schulen durchgeführt, die jeweils einen Scheck über 2000 Euro erhalten. Ausgesucht wurde eine Schule aus jedem saarländischen Landkreis, zu der das sozialpädagogische netzwerk der Awo aufgrund der Nachmittagsbetreuung der Kinder bereits guten Kontakt hat.

    Das Geld soll von den Schulen verwendet werden, um sozial schwachen Schülern zu helfen. Beispielsweise als finanzielle Hilfen bei Lernmitteln oder als Zuschüsse für Klassenfahrten. Die Aktion "Schultüte" ist nur eine der vielen Aktionen im Rahmen der Kampagne "Chancengleichheit für Familien" der AWO Saarland, die damit besonders für gleiche Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder eintritt.


     
    DANKE!
    3.September 2008
    Schultütenaktion GS Losheim


    Ines Reimann-Matheis überreichte die AWO-Schulspende an Schulleiter Thomas Seiwert.


    Losheim. 2000 Euro hatten die Gäste mitgebracht. Vom Schulchor der Losheimer Nikolaus-Volz-Grundschule gab es dafür ein musikalisches Dankeschön. Der Scheck flatterte der Schule im Rahmen der "Schultütenaktion" des AWO-Landesverbandes ins Haus. Das Geld soll helfen, Kinderarmut direkt und unbürokratisch vor Ort zu lindern. Die Schultütenaktion, bei der sechs ausgewählte Schulen im Saarland mit einer Spende bedacht werden, ist Teil der AWO-Kampagne "Chancengleichheit für Familien". Sie setzt sich besonders für gleiche Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder ein.

    "Wir wollen nicht nur Forderungen stellen, wir wollen auch etwas tun", betonte Ines Reimann-Matheis, Abteilungsleiterin Sozialmanagement beim AWO-Landesverband bei der Scheckübergabe an Schulleiter Thomas Seiwert. Kinderarmut ist auch unter den 320 Schülern seiner Schule ein Thema, wie Seiwert bestätigt. "Zwar nicht in dem Maße, wie in den Ballungszentren, aber sie ist doch vorhanden. Das Erschreckende ist, dass sie mit jedem Jahr weiter zunimmt". Auffallend sei, dass viele Schüler von zu Hause aus wenig Förderung erhalten und deshalb im Nachteil sind. Lernspiele beispielsweise kosten Geld. Deshalb will die Schule gemeinsam mit der Nachmittagsbetreuung Spiel- und Lernkisten anschaffen, um Schüler spielerisch zu fördern. Ein Teil des Geldes soll auch dazu verwendet werden, Kindern aus ärmeren Familien die Teilnahme an Ausflügen zu ermöglichen. Im Rahmen ihrer "Chancengleichheit"-Kampagne wird die AWO in den kommenden Monaten zahlreiche Aktionen in ihren Einrichtungen und Ortsverbänden durchführen.


     
    DANKE!
    4.September 2008
    Schultütenaktion Erweiterte Realschule Homburg- Erbach






     
    DANKE!
    9.September 2008
    Schultütenaktion Grundschule Nonnweiler



    Bei der Spendenübergabe (v.l.): Rektor Bernhard Schütz, Lutz Güldenberg von der IdeeOn GmbH, Kreistagsmitglied Magnus Jung und AWO-Geschäftsführerin Birgit Ohliger.

    Nonnweiler. Die Grundschulkinder in Nonnweiler hatten einen Riesenspaß in ihrer Turnstunde. Die fand einmal nicht wie gewohnt in der Turnhalle statt, sondern an einem der letzten schönen Spätsommertage in der Springburg der AWO-Jugend.

    Währenddessen übergab die Landesgeschäftsführerin der AWO, Birgit Ohliger, im Lehrerzimmer einen Scheck über 2000 Euro an Rektor Bernhard Schütz. Keine Spende wie sonst üblich, sondern auch ein Symbol: Mit ihrer "Schultütenaktion" will die AWO nämlich dabei helfen, Kinderarmut direkt und unbürokratisch vor Ort zu lindern. Das Geld soll ärmeren Schülern ermöglichen, sorgenfrei am Unterricht und an den Angeboten der Schule teilzunehmen.

    Die Schultütenaktion ist Teil der Kampagne "Chancengleichheit für Familien", mit der sich AWO sich besonders für gleiche Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder einsetzt und dabei auch konkrete Forderungen an die Politik stellt. "Es geht nicht nur um die Familien, die Hartz IV beziehen, sondern auch um rund 30 Prozent der Menschen im Saarland, die in Niedriglohn-Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind", betonte Ohliger. Viele Eltern oder Alleinerziehende seien dabei betroffen, fehlendes Geld beeinträchtige somit auch die Bildungschancen ihrer Kinder. "Wir fordern daher einen Rechtsanspruch für alle Kinder auf kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis hin zur Universität sowie eine echte Ganztagesschule", bekräftigte Ohliger.

    Die Lehrer der Grundschule Nonnweiler freut die Hilfe. Kinderarmut sei zwar im ländlichen Nonnweiler kein offen in Erscheinung tretendes Thema, aber dennoch immer wieder wahrzunehmen, wenn man genau hinschaue, sagte Rektor Schütz. So habe die Schule einen kleinen Fonds, mit dem man Schülerinnen und Schüler, die aus finanziellen Gründen an Ausflügen nicht teilnehmen können, unterstützt. "Oft bezahlen die Lehrer diese Beiträge auch einfach aus der eigenen Tasche". Jetzt gelte es erst einmal gut zu überlegen, was man mit der Spende der AWO anfangen werde.


     
    DANKE!
    15.September 2008
    Schultütenaktion Grundschule Neunkirchen Steinwald


    AWO-Geschäftsführerin Birgit Ohliger (2.v.r.) und die Kreisvorsitzende Inge Lehmann überreichten den Scheck in der Grundschule Steinwald. Foto: AWO

    Neunkirchen. Das musikalische Dankeschön war selbstgetextet. "Die Kinder sagen danke für die riesengroße Spende, alle Lehrer und Erzieher sind verblüfft, vielen Dank für dieses Glück." Eine riesengroße Spende war es tatsächlich, die AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger in die übermannsgroße Schultüte gepackt hatte. Der Betrag von 2000 Euro stand auf dem Scheck, den Ohliger dem Schulleiter der Grundschule Steinwald, Horst Werkle, überreichte. Keine Spende wie sonst üblich, sondern auch ein Symbol: Mit ihrer "Schultütenaktion" will die AWO dabei helfen, Kinderarmut direkt und unbürokratisch vor Ort zu lindern. Das Geld soll ärmeren Schülern ermöglichen, sorgenfrei am Unterricht und an den Angeboten der Schule teilzunehmen. "Wir wollen denen Unterstützung bieten, die es nötig haben", betonte Ohliger.

    Insgesamt sechs Schulen im Saarland hat die AWO für ihre Aktion ausgewählt. Die Schultütenaktion ist Teil der Kampagne "Chancengleichheit für Familien", mit der sich die AWO sich besonders für gleiche Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder einsetzt und dabei auch konkrete Forderungen an die Politik stellt. "Es geht nicht nur um die Familien, die Hartz IV beziehen, sondern auch um rund 30 Prozent der Menschen im Saarland, die in Niedriglohn-Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind", betonte Ohliger. Es gebe immer mehr Eltern, denen es beispielsweise schwer falle, das Essensgeld in der Ganztagesschule zu bezahlen.

    Fehlendes Geld beeinträchtige die Bildungschancen von Kindern. "Das Vererben von Bildungskarrieren ist ein Kreislauf den man durchbrechen muss", so die AWO-Geschäftsführerin. "Wir fordern daher einen Rechtsanspruch für alle Kinder auf kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis hin zur Universität sowie eine echte Ganztagesschule", bekräftigte Ohliger.

    Armut sei zwar bei den rund 240 Schülern an der Grundschule Steinwald kein so offensichtliches Thema wie vielleicht anderswo, sagte Rektor Werkle. Man sei aber dennoch froh, das Geld zur Verfügung zu haben, um ärmeren Kindern weiterhelfen zu können.


     
    21. September 2008
    Umwelt- und Friedenstag, Homburg



    Unterschriftenaktion des AWO-Kreisverbands Saarpfalz und des Sozialpädagogischen Netzwerks



     
    17.- und 24.Oktober 2008
    KV Saar Pfalz Kreis Unterschriftenaktion auf dem Marktplatz in Homburg




    Prominentester Unterzeichner: Heiko Maas, hier mit der Kreisvorsitzenden Heidrun Möller und Peter Barrois, Sozialpädagogisches Netzwerk.


    17. September 2008
    Globus Losheim - Unterschriftenaktion Landkreis MZG Wadern im Rahmen der Kampagne



     
    DANKE!
    21. September 2008
    Kita Kleine Hüttenbären in Dillingen
    Kinder kochen Marmelade und machen einen Marmeladenverkauf zugunsten der Aktion gegen Kinderarmut - es kommt ein Erlös von 125 € zusammen! Vielen Dank an die fleißigen Helferinnen!


    Die Helferinnen und Helfer…


    Die Helferinnen und Helfer…...Verkauf...


    … die Verkäuferin und der Verkäufer!




     
    Stand des AWO- Ortsvereins Elversberg vor dem Cap- Markt
    Mit Unterschriftensammlung für kostenlose Bildung

    28. und 31.Oktober, 4.und 7.November 2008,
    11.und 14. November
    An all diesen Tagen war der Kreisverband Saarpfalz auf dem Homburger Marktplatz und sammelte Unterschriften für Bildungschancen!
    Das ist Stand- Rekord!
    Vielen Dank an die fleißigen Helferinnen und Helfer!


     
    28.Oktober 2008
    Spendenaktion AWO Ortsverein Sitterswald


    Annemarie Korn bei der Scheckübergabe an die Fördervereine

    Der AWO Ortsverein Sitterswald übergibt eine Spende von 2000 € an vier Fördervereine von Schulen an der Oberen Saar. Annemarie Korn, die Vorsitzende des Ortsvereins Sitterswald, konnte viele Gäste begrüßen - für die Gemeinde den Bürgermeister Herr Sticherts und die Ortsvorsteher, für die Schulen die Rektoren Herr Fischer und Herr Becker, für die Fördervereine deren Vorsitzenden und für die AWO Saarland den stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Dr. Märker. Frau Korn erläuterte in ihrer Rede die Ziele der Kampagne und die Gründe für die Spende an die Schulen. Normalerweise würde der Ortsverein über seine Spenden und deren Empfänger Stillschweigen wahren, diesmal hoffe er aber, dass sein Beispiel viele Nachahmer fände - erklärte Frau Korn.

    8.November 2008
    AWO- Kinderhaus Dudweiler
    Anläßlich eines Lichterfestes findet ein Verkauf von Selbstgefertigtem zugunsten eines leukämiekranken Mädchens statt.


     
    10.November 2008
    Kinderzentrum Birkensiedlung, Homburg und AWO Ortsverein
    Der AWO Ortsverein spendierte jedem Kind, das am Martinsumzug teil nahm eine Zuckerbrezel Eltern und Gäste sammelten 50,-- € zu Gunsten der Kampagne gegen Kinderarmut.






     
    10.November 2008
    Martinsfest AWO- Kindergarten Schwarzenbach



    Der Kindergarten der AWO in Schwarzenbach unterstützte die Kampagne mit einer Spende
    Bei der Überlegung, welchen Beitrag wir als Kindergarten zum Thema Kinderarmut leisten könnten, fiel die Entscheidung auf einen Auftritt mit unserem Eltern-Kinder Chor beim diesjährigen St. Martinsfest der Gemeinde Schwarzenbach. Die Zuhörer spendeten den Künstlern nicht nur Applaus für ihren Gesang, sondern bei einer anschließenden Sammlung, die die Kinder übernahmen, einen Geldbetrag von 127.-€. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung möchten sich bei den Akteuren und den Spendern noch ein Mal ganz herzlich für die Unterstützung der Kampagne Kinderarmut bedanken.


     
    14.November 2008
    AWO-Kreisverband Regionalverband Saarbrücken
    Unterschriftenaktion auf dem Völklinger Markt
    prominentester Unterzeichner der Ex-OB Hans Netzer, hier mit Kreisvorsitzendem
    Dr. Roland Märker


    … und ein Freund und Helfer!


     
    27.November 2008
    Unterschriftenaktion des AWO- Kreisverbandes Neunkirchen im Saarpark Center


    Kreisvorsitzende Inge Lehmann und ihr Stellvertreter Horst Moser
    überreichen Paul Quirin die ersten Unterschriftenlisten.
    Der Kreisverband hat den Unterschriftenrekord gebrochen:
    über 1100 wurden hier bis 4.12. gesammelt!




     
    29.November 2008
    AWO- Kreisverband Unterschriftenaktion vor dem alten Rathaus in Merzig

    3., 10., 12. und 17.Dezember 2008
    Kindergarten und Kindertagesstätte Riegelsberg
    Der Kindergarten und die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Riegelsberg haben sich an der Kampagne gegen Kinderarmut beteiligt. Die Kinder der Einrichtung haben durch selbstgebastelte Weihnachtsdekorationen und selbstgebackene Plätzchen einen Erlös von 270€ erzielt. Dieser Be-trag wurde noch in der Vorweihnachtszeit an drei bedürftige Familien verteilt



    Dezember 2008
    AWO- Schulkooperationsprojekt richtet "offenen Kleiderschrank" ein
    Im Schulkooperationsprojekt der Ostschule in Saarbrücken ist ein "offener Kleiderschrank" eingerichtet worden, in den Eltern Kinderkleider deponieren können-als Tauschbörse, die täglich bis zu den Weihnachtsferien geöffnet ist. Die ersten Eltern haben schon Kleider abgegeben.

    Dezember 2008
    Johanna Kirchnerhaus, Saarbrücken: 2000,--€ für die Kampagne gegen Kinderarmut
    Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bereichs 2 der Altenhilfe der AWO haben beim Adventsbasar Unterschriften und Spenden für die Kampagne gegen Kinderarmut gesammelt. Es kam die unglaubliche Summe von 2000 € zusammen!

    13.Dezember 2008
    Kreisverband Merzig: Stand zum Thema Kinderarmut vor dem Alten Rathaus in Merzig



     
    DANKE!

    4. Dezember 2008
    AWO- Kinderhaus Rehlingen
    Spielzeugflohmarkt der Kinder

    Auf Initiative der Kinder im Kinderhaus fand am 4.12.08 von 8.30-12.30 Uhr ein Spielzeug Flohmarkt statt an, dem die Kinder ihr eigenes Spielzeug verkauften.. Jedes Kind brachte ein bis drei Spielzeuge aus seinem Kinderzimmer mit, von denen es sich für einen guten Zweck trennen wollte. Diese Spielzeuge wurden im Foyer aufgebaut und zum Verkauf angeboten. Alle Teile kosteten zwischen ein und zwei Euro. Zusätzlich hatten die Eltern und der AWO Ortsverein Rehlingen reichlich selbstgebackenes Gebäck und Selbstgebasteltes gespendet das auch an diesem Tag verkauft werden konnte. Alle Kinder hatte zwei bis drei € dabei um aus dem Angebot etwas zu erwerben. Auch die Eltern zeigten in der Bring- und Abholsituation reges Interesse. Begleitet wurde der Nikolausflohmarkt von einem Mitglied der Elternversammlung. Frau Cascino bereute den Plätzchenverkauf und bereitete frische Zimtwaffel zu, so dass das ganze Haus von einem wunderbaren Plätzchenduft erfüllt war. Es durfte probiert werden und Kinder, Eltern und Erzieherinnen hatten ihre helle Freude an diesem Treiben. Am Ende dieses Vormittags konnten wir uns über einen Erlös von 200;-€ freuen .In Absprache mit den Kinder werden wir mit dem Gewinn die Kampagne des AWO Landesverbandes:Kinderarmut: Erkennen, laut werden, handeln! unterstützen. Wir bedanken uns im Namen der Elterversammlung, der Kinder, der Erzieherinnen und des AWO Landesverbandes bei allen die uns durch ihre Spenden und ihre Mithilfe so engagiert unterstützt haben.

    Im Schulkooperationsprojekt der Ostschule in Saarbrücken ist ein "offener Kleiderschrank" eingerichtet worden, in den Eltern Kinderkleider deponieren können-als Tauschbörse, die täglich bis zu den Weihnachtsferien geöffnet ist. Die ersten Eltern haben schon Kleider abgegeben.



     
    DANKE!

    5. Dezember 2008
    Notschlafstelle und AWO Ortsverein Burbach
    Nikolausfeier für Burbacher Kinder



    Saarbrücken-Burbach. Zu einer Nikolausfeier der besonderen Art hatte die AWO Burbach zusammen mit der Notschlafstelle der AWO eingeladen. Rund 40 Kinder, die bisher zur Weihnachts-feier der Notschlafstelle kamen oder mit ihren Familien Gäste der Saarbrücker Tafel sind, kamen zum Nikolausfest in die Begegnungsstätte des Ortsvereins. Zuerst wurden gemeinsam Adventslichter gebastelt - eine gute Einstimmung auf die Weihnachtsgeschichte, die Roland Märker, Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Saarbrücken-Land, vortrug. Gebannt lauschten die Kinder und auch ihre Eltern der Geschichte vom kleinen Engel Rudi, der mit seinem Weihnachtslicht Menschen Freude und Hoffnung bringt. Beim anschließenden gemeinsamen Essen freuten sich auch die muslimischen Gäste, denn die Küche des Johanna-Kirchner-Hauses hatte daran gedacht, ihre Essgewohnheiten zu achten und nur Rindfleisch in die leckere Spaghettisoße zu bringen.



    Groß war die Freude, als endlich der Nikolaus kam und nach dem Adventssingen die Tüten verteilte: Mal- und Bastelsachen, Stofftiere, Süßigkeiten, aber auch nützliche Dinge wie ein Zahnbecher mit Bürste fanden große Freude bei den kleinen Gästen.



    Die Feier ermöglicht hatten das ehrenamtliche Engagement des Teams um den Ortsvereinsvorsitzenden Ferdi Klein und Spenden, die die AWO im Rahmen ihrer Kampagne "Kinderarmut - Erkennen, Laut werden, Handeln" bei Firmen und Einzelpersonen eingeworben hatte. Das Besondere dabei: Auch Kinder helfen Kindern. So kochten z.b. die Kinder der Kindertagesstätte Kleine Hüttenbären in Dillingen Marmelade und stifteten den Erlös. Die Kinder der Kita Schwarzenbach spendeten den Erlös ihres Martinssingens. Die Kindertagesstätte der AWO in Riegelsberg stiftet den Erlös ihres Verkaufsstandes am Wochenmarkt. "Das ist tätige Solidarität schon bei den Kleinsten", sagte Paul Quirin, Landesvorsitzender der AWO. "Es freut mich besonders, dass unsere Kitas nach dem Motto handeln: "Die mit dem (AWO-) Herzen, die helfen"".

     
    15.Dezember 2008
    Übergabe Unterschriftslisten für kostenlose Bildung an die Staatskanzlei

    10 000 Saarländer unterstützen Forderungen der AWO gegen Kinderarmut
    Von:(fes).
    Unterschriftenlisten in der Staatskanzlei übergeben - Kampagne der AWO Saar wirbt für kostenlose Bildung und Betreuung.


    Der Landesvorsitzende der AWO, Paul Quirin, übergab die Unterschriften an Staatsminister Karl Rauber.

    Saarbrücken. "Kinderarmut. Erkennen, laut werden, handeln!" lautet das Motto einer saarlandweiten Kampagne, mit der die AWO sich für mehr Chancengerechtigkeit für Familien und gleiche Bildungschancen für alle Kinder einsetzt. Hierzu hat die AWO auch politische Forderungen aufgestellt, zu denen sich bei Unterschriftenaktionen inzwischen 10 000 Saarländer bekannt haben. Die Unterschriftenlisten wurden am Montag, 15. Dezember, in der Saarbrücker Staatskanzlei an Staatsminister Karl Rauber übergeben.

    "Während längst erkannt ist, dass Kinderarmut in Deutschland - und damit auch bei uns - traurige Wirklichkeit ist, tun die politisch Verantwortlichen sich schwer, die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen", betonte AWO Landesvorsitzender Paul Quirin anlässlich der Übergabe. Die AWO im Saarland gehe entschlossen dagegen an: "Sie stellt Kinderarmut und ihre Folgen öffentlich an den Pranger und verlangt konkrete Verbesserungen".

    Neben den Bereichen Gesundheit und sozialer Teilhabe will die AWO vor allem beim Thema Bildung ansetzen: "Die Folgen von Kinderarmut sind alarmierend", sagt AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger. "Unser Bildungssystem verbessert die Chancen von Armut betroffener Kinder nicht, es verfestigt sogar noch die sozialen Unterschiede". Bildungschancen - und damit Lebenschancen - würden immer noch "vererbt". "Das muss sich ändern, und dafür wollen wir alles tun, was in unserer Macht steht", betont Ohliger.

    In erster Linie geht es darum, Politik und Gesellschaft für das Armutsproblem bei Kindern und Jugendlichen und ihren Familien zu sensibilisieren. Bei der Landeskonferenz in Saarbrücken hat die AWO einen Leitantrag verabschiedet, der die Forderung nach Chancengerechtigkeit für Familien in den Mittelpunkt rückt.

    Aber auch konkrete Aktionen sind angesagt. So hat die AWO an sechs ausgewählten Schulen "Bildungsschecks" über je 2000 Euro überreicht; sie sollen die soziale Teilhabe von ärmeren Schülerinnen und Schülern stärken. Darüber hinaus initiierten AWO-Einrichtungen innerhalb kurzer Zeit 20 zusätzliche Aktivitäten für mehr Bildung, Teilhabe und Gesundheit armer Kinder; weitere sollen folgen.

    Darüber hinaus will die AWO alle diejenigen, denen die Beseitigung von Kinderarmut am Herzen liegt, dafür gewinnen, sich für die gute Sache ehrenamtlich zu engagieren oder als Spender aktiv zu werden. Des Weiteren werden Unternehmen angesprochen, Projekte gegen Kinderarmut zu unterstützen. Viele haben bereits zugesagt.
    Wer für die Kampagne spenden möchte: Kto. Nr. 68205 bei der Sparkasse Saarbrücken, Blz. 590 501 01; Stichwort "Kinderarmut".
    Kontakt: AWO Saarland e.V.; Hohenzollernstraße 45, 66117 Saarbrücken, Tel. 0681 - 58 605 135.

    Die Forderungen der AWO:
    Die AWO fordert die saarländische Landesregierung und alle politisch Verantwortlichen in Landkreisen und Kommunen auf
    • alle Krippen- und Kindergartenplätze kostenfrei zu stellen
    • die beitragsfreie Ganztagsschule zur Regelschule zu machen, mit einer pädagogisch sinnvollen Tagesstruktur und einer individuellen Förderung aller Kinder
    • in allen diesen vorschulischen und schulischen Bildungsangeboten ein gesundes und kostenfreies Essen anzubieten
    • für alle Kinder, die darüber hinaus vor oder nach den Öffnungszeiten eine Betreuung benötigen, diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen
    • an allen saarländischen Schulen kostenfreie Lehr- und Lernmittel zur Verfügung zu stellen
    • den Nahverkehr für alle Kinder zu Schule, Freizeit und Verein kostenlos zur Verfügung zu stellen.


     
    Dezember2008
    Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Dieffler Kinderinsel errichten eine Bibliothek.

    Mit vereintem Engagement und Ideenreichtum haben Erzieherinnen, Kinder und Eltern der Dieffler "Kinderinsel" den Bücherbestand der Kita zu einer Bibliothek organisiert. Kinder und Eltern können kostenlos Bücher ausleihen. Dies ermöglicht allen Kindern Zugang zu Büchern und damit auch zu Bildung.








     
    Mach's doch selber!
    Von SZ-Redakteur Harald Knitter

    Welch einen Charme dieses Projekt hat! Da bemerken die Erzieherinnen den Bedarf an einer Bücherei für die Kinder. Statt einer Bedarfsmeldung an den Träger entsteht daraus der Gedanke: Das packen wir selbst. Wie genau? Das ist am Anfang unklar, aber die Pädagoginnen verzichten auf fertige Lösungen und machen nicht nur für die Kinder, sondern auch für sich eine Lernerfahrung daraus. Und siehe da: Alles Notwendige ist da oder mit etwas Engagement der Eltern zu erreichen. So stellen sie gemeinsam aus eigener Kraft eine Bibliothek auf die Beine und versetzen dabei die Mädchen und Jungen in die Lage, künftig etwas mehr aus eigener Kraft zu schaffen, statt nach Hilfe zu rufen. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man den Blick für sein Umfeld schärft, an einer Aufgabe wächst und mehr aus dem macht, was man hat.

    Dezember2008
    SchülerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen der Therapeutischen Schülerhilfe Burbach haben in der Adventszeit Plätzchen verkauft

    SchülerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen der Therapeutischen Schülerhilfe Burbach haben in der Adventszeit Plätzchen verkauft.
    Der Erlös von 90 € wurde für die Aktion gegen Kinderarmut gespendet.
    Die Idee, das Geld für die Aktion zu spenden, kam von den Kitas.






     
    22.Januar 2009
    AWO-Ortsverein und Schützenfreunde Überherrn spendeten 1000 Euro für bedürftige Kinder der Grundschule St. Bonifatius


    Bei der Scheckübergabe (v.l.): Der stellvertretende Ortsvorsitzende der AWO, Hans-Werner Simon, Schuleltervertreterin Sabina Lizzi-Giacomucci, Schulleiter Rudi Fries und Heinrich Schwäbe von den Schützenfreunden Überherrn.

    Klassenlehrer können das Geld anonym anfordern

    Überherrn. "Kinderarmut. Erkennen, laut werden, handeln!" lautet das Motto einer Kampagne der Arbeiterwohlfahrt für mehr Chancengerechtigkeit für Familien und gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Direkte Finanzielle Unterstützung kommt dabei auch vom AWO-Ortsverband und den Schützenfreunden Überherrn. Beide spendeten zusammen 1000 Euro zu Gunsten ärmerer Kinder der Grundschule St. Bonifatius. Das Geld wird von einem Lehrer-Eltern-Gremium verwaltet und dient beispielsweise dazu, bedürftigen Schülern die Teilnahme an Klassenfahrten zu ermöglichen. Klassenlehrer können das Geld anonym für die Kinder anfordern.

    "Wir wollen etwas gegen die Kinderarmut tun, die es auch vor unserer Haustür gibt", sagten AWO-Ortsvorsitzender Wolfgang Götz und Heinrich Schwäbe, Vorsitzender der Schützenfreunde, übereinstimmend. Für Götz ist helfen AWO-Alltag, "besonders dann, wenn es um Gerechtigkeit bei sozialer Teilhabe und Bildung geht". Schwäbe sah die Schützenfreunde gefordert, "weil wir keine eigene Jugendarbeit machen und daher auf diesem Wege gerne etwas für Kinder in Überherrn tun".
    "Auch an unserer Schule gibt es Kinder, die derartige Zuschüsse gut gebrauchen können", sagte Schulleiter Rudi Fries, der sich bei den Spendern im Namen der Eltern bedankte. Die Schule verfüge jetzt über einen guten finanziellen Grundstock. Bereits im vergangenen Herbst hatte der AWO-Landesverband, übrigens Träger der Nachmittagsbetreuung an St. Bonifatius, der Schule einen "Bildungsscheck" über 2000 Euro überreicht.




     
    5. Februar 2009
    Fachtagung "Kinderarmut im Saarland"

    in der in der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit.

    AWO fordert eigenständige Grundsicherung für Kinder

    Saarbrücken. Nach Angaben der Arbeitskammer lebt derzeit jedes sechste Kind im Saarland von Hartz IV. Das hat zur Folge, dass Kinder aus betroffenen Familien mit geringeren Chancen auf Bildung und soziale Teilhabe aufwachsen. "Das muss sich dringend ändern", sagt AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger und fordert wie die AWO auf Bundesebene eine eigenständige Grundsicherung für Kinder. Bei der Fachtagung "Kinderarmut im Saarland" in der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Saarbrücken zeigte Sozialexpertin Gerda Holz vom Frankfurter ISS-Institut auf, warum die Forderung berechtigt ist: "Kinder sind eigenständige Menschen. Sie haben eine eigenständige Versorgung zugute, denn Armut behindert die Chancen von Kindern auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe".


    Gastgeber Professor Dieter Filsinger mit AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger, Paul Quirin und Akamdemieleiter Gerd Schillo.

    Bestandsaufnahme und das Ausloten von Verbesserungsmöglichkeiten, das waren die Ziele der Fachtagung, die von der AWO - Sozial Akademie organisiert wurde. Die Fakten zur aktuellen Lage lieferte Werner Müller von der Arbeitkammer. Nach seinen Angaben hat die Kinderarmut im Saarland trotz der guten Konjunktur und sinkenden Arbeitslosenzahlen nur wenig abgenommen. Nach wie vor lebe jedes sechste Kind in Armut.

    Betroffen von Armut sind laut Müller vor allem alleinerziehende Mütter, die aufgrund fehlender Krippenplätze und Ganztagsplätze an Kindergärten keine Beschäftigung aufnehmen können. Aber auch Langzeitarbeitslosigkeit sei eine der Ursachen von Kinderarmut. Auch der stark wachsende Niedriglohnbereich spiele zunehmend eine Rolle. "Nicht Existenz sichernde Löhne führen dazu, dass Familieneinkommen nicht ausreichen", so Müller. Er forderte daher die Einführung von Mindestlöhnen sowie kostenlose Ganztagsschulen und Schulbücher. Infolge der Finanzkrise befürchtet Müller einen erneuten Anstieg der Armutszahlen.

    "Kinder haben eigene Rechte. Sie sind nicht das Anhängsel oder Eigentum von Erwachsenen", kritisierte Gerda Holz die herrschende Systematik bei Transfer-Leistungen für Familien, die von Hartz IV leben. Das Wohlergehen von Kindern stehe sowohl in der Verantwortung der Eltern als auch in der Verantwortung der Gesellschaft. Öffentliche Verantwortung für Kinder heiße, im Bedarfsfall für deren Nahrung, Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe einzustehen. Die Hierarchie der Risiken für die Kinderarmut zeige an erster Stelle auf fehlendes Einkommen, weniger auf bildungsferne Schichten oder Migrationshintergrund.



    Gründe für das Eintreten der Arbeiterwohlfahrt gegen Kinderarmut gebe es genug, hatte der Landesvorsitzende Paul Quirin zu Beginn der Veranstaltung betont. "Die AWO hat als Wohlfahrtsverband die Verpflichtung, sich sozialpolitisch einzumischen. Wir wollen Druck machen und Lobby sein, um die Ursachen zu benennen und zu überwinden". Professor Dieter Filsinger, der Leiter der Katholischen Hochschule, forderte in seinem Grußwort dazu auf, gegen den Trend der wachsenden sozialen Ungleichheit in Deutschland anzugehen.

    Unter den 200 Gästen - Studierende, Fachleute aus dem Sozialwesen sowie viele Mitarbeiter und "Ehrenamtliche" der AWO - waren auch die Landtagsabgeordneten Heiko Maas und Heidrun Möller (SPD), Dagmar Heib (CDU) und Manfred Baldauf (SPD). SPD-Chef Maas bekräftigte in seinem Diskussionsbeitrag die Forderung nach Mindestlöhnen.

    Gut besucht waren auch die anschließenden Workshops, in denen es um mehr Bildungsgerechtigkeit, gesundheitliche Prävention und soziale Teilhabe ging. Für AWO-Geschäftsführerin Ohliger geht es nun darum, "das Thema weiter politisch zu verfolgen". Die bei der AWO-Landeskonferenz 2008 gestartete Kampagne gegen Kinderarmut soll bis April fortgesetzt werden und in "Wahlprüfsteinen" einmünden.


    Blick in das Auditorium



     




     
    8. Februar 2009
    400 € bei Karnevalsveranstaltung "Die Beele's" am 8.2. für die Kampagne gegen Kinderarmut




    Narren Spende - Roland Märker (AWO, links) nimmt Sie von Beele's Präsidenten Peter Dûchene (Mitte) und dessen Vize Markus Schröder entgegen. (Foto: Lange)


     
    DANKE!

    10.März 2009
    Dienstleistungsspezialist prego services schenkte den Kindern der Erbacher Kita "Du Bonheur" eine Bewegungsbaustelle


    Bei der Übergabe: prego-Chef Harry Moser, Susanne Andolina, Marcel Wendt und AWO-Landegeschäftsführerin Birgit Ohliger.

    Homburg-Erbach. Zu Weihnachten gab's für die Kunden der prego services GmbH (Saarbrücken) dieses Mal nicht die obligatorische Flasche Wein, sondern einen schlichten Umschlag mit guten Wünschen und ganz viel Informationen darüber was die Tochtergesellschaft der Energieversorger VSE, Pfalzwerke und Saar Ferngas mit den eingesparten Etat anfangen wird. Die prego-Kunden waren begeistert. Die Kinder der Kindertagesstätte "Du Bonheur" in Homburg-Erbach auch. Denn sie haben von der Idee profitiert. Anfang März war es soweit. prego-Geschäftsführer Harry Moser und Vertriebsleiter Marcel Wendt haben der Erbacher Kita eine "Bewegungsbaustelle" überreicht: eine Menge überdimensional großer, aber federleichter bunter Bausteine, die die Kinder zu ganzen Bewegungslandschaften übereinander stapeln können, zu Hindernissen zusammensetzen oder als Tunnel zum Durchkriechen verwenden können. Fitness ist dabei garantiert, darüber hinaus werden beim Bauen zusätzlich noch Kreativität und Feinmotorik gefördert. Zu den Bausteinen gab's noch eine neue Turnbank und einen Balltrainer obendrauf.

    Die Idee, das Geld in eine Bewegungsbaustelle zu investieren sei nahe liegend gewesen, sagt Harry Moser. "Als Unternehmen wollen wir natürlich auch in die Zukunft investieren. Und wenn wir an die Zukunft denken kommen wir automatisch zu den Kindern." Bei der Frage wie man Kinder fördern könne, gab es für die prego-Manager nicht viel zu überlegen. "Ohne Bewegung gibt es keine Weiterentwicklung. Der Zusammenhang zwischen Bewegung und der Entwicklung der Intelligenz eines Kindes ist nachgewiesen", so Moser. Es sei einfach schön zu sehen, wie Kinder von Bewegungsbaustellen profitieren könnten. Durch die AWO-Aktion "Armutszeugnis" sensibilisiert - sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf den hohen Prozentsatz von Kinderarmut im Lande hinzuweisen - hat prego services beim AWO-Landesverband angefragt, welche Kindergärten denn für eine solche Spende in Frage kommen könnten. Bei AWO-Geschäftsführerin Birgit Ohliger hat Moser mit seiner Anfrage offene Türen eingerannt. Denn gerade Kinder ärmerer Familien litten unter vermehrtem Bewegungsmangel, weiß Ohliger. Dies liege zum Einen an den mangelnden finanziellen Möglichkeiten, die etwa eine Mitgliedschaft im Sportverein oder den Eintritt ins Schwimmbad verwehrten, zum Anderen auch an beengten Wohnverhältnissen, wo die Kinder keinen Platz zum Toben haben. "Dieser Bewegungsmangel führt übrigens nicht nur zu Übergewicht und organischen Beeinträchtigungen sondern auch zu Störungen der Grob- und Feinmotorik und zu vermehrten Verhaltensauffälligkeiten", erläuterte Ohliger. In der Kita "Du Bonheur" stand eine solche Bewegungsbaustelle schon lange auf dem Wunschzettel von Kindern und Erzieherinnen, berichtete Leiterin Susanne Andolina. Bislang habe aber der Etat nie für die Anschaffung ausgereicht. Die Bewegungsbaustelle für "Du Bonheur" soll aber erst der Anfang einer dauerhaften Förderung von AWO-Kindergärten durch prego sein. Die Mitarbeiter der Firma jedenfalls haben, durch das Beispiel "Bewegungsbaustelle für Erbach" angeregt, bereits für eine weitere Spenden-Aktion gesammelt.

     

    11.März 2009
    AWO-Ortsverein beschenkte Erstklässler der Grundschule am Geisberg in Bischmisheim


    Gleich wird ausgepackt: Birgit Ohliger mit Erstklässlern der Grundschule am Geisberg in Bischmisheim.

    Bischmisheim. Großer Jubel bei den Jüngsten in der Grundschule am Geisberg in Bischmisheim, und das nicht nur wegen der verlängerten Pause. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt hatte sich mit einem Geschenk angesagt, das alle interessierte: zwei so genannte Tobi-Kisten mit allerhand Material zum Spielen und Herumtoben. Die offiziellen Worte waren schnell gewechselt. Dann ging es ans Auspacken und Ausprobieren, angeleitet von Stefan Fuchs-Marquedant und seinem Team vom AWO-Jugendwerk. Hervor kamen Springseile, Gummitwist, Malkreide, Schwungtuch, Bälle und viele andere Utensilien zum Spaß haben und sich bewegen können.
    Marie Luise Wilhelm und Elke Jung hatten die Spende übergeben. Diese ist auch mit einer Patenschaft verbunden. Falls einmal etwas kaputtgeht, sorgt die AWO für Ersatz. "Die Kinder sollen recht lange an den Kisten haben", sagte Marie Luise Wilhelm. Die Ortsvereinsvorsitzende legt großen Wert auf gute Nachbarschaft zur Schule, an der die AWO sich auch um die Nachmittagsbetreuung kümmert. Was Rektor Thomas Lehne genauso freut wie den Leiter der Schulkooperationsprojekte der AWO, Manfred Schön. Schließlich gab es noch ein Geschenk für die ganze Schule: Wilhelm und Jung überreichten Rektor Lehne einen Scheck über 270 €. Das Geld stammt aus einer Sammlung bei den Mitgliedern des AWO-Ortsvereins.
    "Wir wollen die Kinder zu mehr Spiel und Bewegung anregen", erläuterte AWO-Landesgeschäftsführerin Birgit Ohliger das Konzept, das hinter der Tobi-Kiste steht. Ausgehend von der Kampagne der Arbeiterwohlfahrt gegen Kinderarmut und dabei erkannten gesundheitlichen Defiziten bei Kindern aus ärmeren Familien - so etwa wegen falscher Ernährung oder Bewegungsmangels - soll die Spielekiste Defizite beseitigen helfen.
    "Mit den Materialien der Spiel- und Tobkisten können die Kinder in den Pausen selbständig an der frischen Luft spielen und sich bewegen. Die Elemente können aber auch im Unterricht gezielt eingesetzt werden", empfiehlt Ohliger. Nach der Premiere in Bischmisheim wird die AWO jetzt alle Grundschulen, an denen sie die Nachmittagsbetreuung durchführt, mit Kisten ausstatten. Auch die AWO-Kitas, die Schulnachmittagsbetreuungen und Familienzentren sollen eine Kiste erhalten.




     

    26. März 2009
    Jubelnde Kinder in der Begegnungsstätte der AWO-Malstatt

    Der AWO-OV-Malstatt überreichte feierlich seine Tobi-Spielekisten

    Am 26.03.2009 überreichte der AWO-Ortsverband Malstatt in seiner Begegnungsstätte im Johanna-Kirchner-Haus in der Eifelstraße offiziell die Tobi-Spielekiste mit pädagogischem Spielmaterial an ausgesuchte Einrichtungen im Stadtteil Malstatt. Dies sind Grundschulen mit Nachmittagsbetreuung und ein Kindergarten.

    Übergeben wurden die Tobi-Spielekisten durch die 1. Vorsitzende des AWO-OV Malstatt, Frau Inge Latz und der 2. Vorsitzenden Pia Kohler. Unterstützt wurde der AWO-OV Malstatt dabei im Vorfeld von Herrn Ralf Becker vom Amt für Kinder, Bildung und Kultur der Stadt Saarbrücken, der an diesem Nachmittag auch vor Ort war. Die Tobi-Spielekiste ist ein Beitrag des Ortsverbandes Malstatt zur Kampagne des AWO Landesverbandes zur Kinderarmut. Außer den Kosten der Spielkisten übernimmt die AWO-OV Malstatt auch die Patenschaft, in dem Sinne, dass ein Geldbetrag gestellt wird um Spielmaterial zu erneuern oder evtl. zu ergänzen. Die zuständigen Vertreter der Einrichtungen nahmen die Tobi-Spielekisten gerne entgegen und unterstrichen noch einmal die lobenswerte Kampagne des AWO Landesverbandes und den Beitrag des OV-Malstatt zur Bekämpfung von Kinderarmut.
    Die ausgewählten Einrichtungen sind: Die Ganztagsgrundschule Rastpfuhl, deren Schulleiter Herr Kraus mit Schülern zur Entgegennahme der Spielekiste vorbei kam. Die Ganztagsgrundschule Kirchberg, für die Schulleiterin Frau Silke Möckl anwesend war. Das KIBIZ Malstatt war durch die Leiterin Frau Leidinger-Weisang vertreten und die Caritas Kindertagesstätte Rastpfuhl ist bedacht worden. Für die Überreichung vorgesehen sind auch die Grundschule Rodenhof und Wallenbaum, die an diesem Tage keine Vertretung stellen konnten.

    Die Kinder der Ganztagsgrundschule Rastpfuhl durften als Erste die Tobi-Spielekiste auf deren Funktionalität testen. Vorab gab es noch zur Stärkung Kuchen und Bretzeln. Man brauchte dann nur dem Treiben zuzusehen und wusste gleich, welch sinnvolle Idee diese schön gestaltete und funktionelle Spielekiste ist. Spielende, lachende Kinder erlebte die Begegnungsstätte Eifelstraße. Dies erfreute auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der AWO-Malstatt, die ein Kaffeetafel hergerichtet hatten und sich vorab schon eingiebig mit den Spielekisten beschäftigt hatten. Die Kinder der Ganztagsgrundschule Rastpfuhl bedankten sich zum Abschluss wie aus einem Munde und sagten mit ihrem Schulleiter "Danke".

    Was ist die Tobi-Spielekiste?
    Der Inhalt der Spielekiste und die kindergerechte Spielanleitung wurde vom Jugendwerk der AWO und der AWO Kindertagesstätte Riegelsberg gestaltet. Die Idee und die Gestaltung der Holzkiste wurde von den Jugendlichen der AWO Ausbildungswerkstätte Homburg übernommen.
    Warum haben wir uns für die Spielekiste entschieden?
    Bewegungsmangel und deren Folgen sind Probleme, die alle Kinder betreffen, aber vor allem auch arme Kinder.

    Studien haben ergeben, dass schon bei Grundschülern alamierende Ergebnisse und Defizite festzustellen sind.
    • eine steigende Anzahl übergewichtiger Kinder
    • einen hohen Anteil von Kindern mit Störungen der Motorik
    • vermehrte Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
    "Mit dieser Aktion wollen wir als AWO Ortsverein einen Beitrag zur Kinderarmut leisten. Da wir der Meinung sind, dass Kinder ein natürliches Bedürfnis haben sich zu bewegen, gemeinsam zu spielen und zu toben. Dazu könnte die Tobi- Spielekiste beitragen", so Inge Latz.















     

    4. April 2009
    Kindereselwanderung




    Viele der Kinder haben haben sonst keine Möglichkeit im Wald zu spielen und zu toben und hatten auch noch nie einen echten Esel gesehen oder an-gefasst.



     

    AWO und OBG AG starteten Erlebnis- und Lernprojekt „Gesund essen macht Spaß!“


    Paul Quirin und OBG-Chef Jürgen Raber stellten das Gemeinschaftsprojekt vor

    Dudweiler. Die AWO Saarland und die Baugruppe OBG AG haben in der AWO- Kindertagesstätte Dudweiler das Erlebnis- und Lernprojekt „Gesund essen macht Spaß!“ gestartet. Es wurde gemeinsam von der AWO und der OBG entwickelt und soll Kindern auf spielerische Art die Vorteile bewusster und gesunder Ernährung näher bringen. Nach Ablauf der einjährigen Modellphase in Dudweiler, die von der OBG AG finanziert wird, kann das Projekt auch auf andere Kindertagesstätten der AWO im Saarland übertragen werden. Zum Auftakt wurde die Aktion zusammen mit Kindern und Erzieherinnen vorgestellt. Während die Kleinen Obst und Gemüse „schnippelten“ und daraus gesunde Snacks zubereiteten, erläuterten Kita-Leiterin Ursula Spaniol, AWO-Landesvorsitzender Paul Quirin und der Vorstandsvorsitzende der OBG AG, Jürgen Raber, Sinn und Ziel der gemeinschaftlichen Initiative. „Für Kinder ist es wichtig, die Dinge praktisch zu begreifen und eigene Erfahrungen zu machen. Auf diese Weise finden sie die Vorteile gesunder Ernährung heraus und haben auch noch Spaß dabei“, sagte Ursula Spaniol. Für Jürgen Raber („ernte heute noch meine Äpfel selbst“) und Paul Quirin („Freude an eigenen Kartoffeln“) wurden Kindheitserinnerungen wach: das eigene Bemühen und die Früchte aus Feld und Garten schaffe erst das Bewusstsein für den Wert gesunder Ernährung. Den werden die Kinder, die auf dem Kita-Gelände bereits ein Hochbeet angelegt haben, im Jahresverlauf auf vielfältige Weise kennen lernen. Das Programm, an dem alle Kita-Kinder teilnehmen können, sieht zahlreiche Aktivitäten vor, die sich alle um das Thema „Gesund Essen“ ranken. So gibt es regelmäßig wiederkehrende Aktionen wie gesundes Frühstück, Gartenbeet pflegen oder gemeinsam kochen. Ein besonderes Erlebnis werden die Besuche auf einem Bauernhof sein. Hier wird ein Bauer bei seiner Arbeit durchs Jahr begleitet. Die Kinder übernehmen die „Patenschaft“ und Pflege eines Ackergrundstücks und ernten und verarbeiten ihre selbst gezogenen Produkte wie etwa Kartoffeln oder Gemüse entsprechend der Jahreszeit. Auch die Eltern sollen mit einbezogen werden, so beispielsweise beim gemeinsamen Kochen preiswerter wie gesunder Gerichte oder bei der Herstellung von Marmelade.


    Das Projekt „Gesund essen macht Spaß!“ ist Teil der AWO-Saarland-Kampagne gegen Kinderarmut. Denn Armut in der Familie wirkt sich oft nachteilig auf die Gesundheit von Kindern aus. Die Ursachen reichen von einseitiger oder falscher Ernährung über Bewegungsmangel bis hin zu fehlenden sozialen Kontakten und Freizeitmöglichkeiten. Schon in der Grundschule lassen sich bei Kindern aus armen Familien überdurchschnittlich häufig Haltungsschäden, Zahnkrankheiten sowie Unter- oder Übergewicht beobachten. „Dem wollen wir bereits in unseren Kindertageseinrichtungen entgegenwirken. Je früher Kindern und ihren Eltern die Bedeutung gesunder Ernährung bewusst wird, umso größer sind die Chancen der Kinder auf eine gleichwertige soziale und gesellschaftliche Teilhabe“, betonte Paul Quirin. Sein besonderer Dank gelte jetzt schon der OBG AG, die die vorgestellte Initiative erst ermöglicht habe. „Am Ende werden viele Kinder von der Aktion profitieren“, ist sich Projektkoordinatorin Eva Szalontai sicher. Mit dem Sponsoring des Projekts „Gesund essen macht Spaß!“ setzt die OBG AG - mit mehr als 500 Mitarbeitern und einer Jahresbauleistung von über 100 Millionen Euro ein führender Baudienstleister der Region - eine langjährige Tradition ihres sozialen Engagements konsequent fort. Die OBG Gruppe fördert seit über 40 Jahren Projekte mit sozialem Hintergrund für Kinder und Jugendliche im Saarland

    Zitat „Die Unterstützung sozialer und kultureller Aktionen gehört seit den Gründungsjahren zum Selbstverständnis der OBG Gruppe. Bewusst übernehmen wir Verantwortung im direkten regionalen Lebensumfeld, mit dem Unternehmen und Mitarbeiter verbunden sind. Seit einigen Jahren werden die Spendenetats gebündelt, um größere Projekte zu finanzieren, mit denen Kinder und Jugendliche im Saarland gefördert werden. Die OBG Gruppe ist dabei bestrebt, mit ihren Aktionen eine über das einzelne Projekt hinaus wirkende Bewegung ins Leben zu rufen, an der sich andere Unternehmen beteiligen. Die Projekte werden sorgfältig ausgewählt und in enger Kooperation mit Kommunen oder Institutionen auf Kreis- oder Landesebene geplant und verwirklicht“. Jürgen Raber, Vorstandsvorsitzender der Baugruppe OBG AG


     





     

    9. Juni 2009
    Ortsverein Homburg überreicht „Tobi-Kisten“ an AWO Kinderzentrum



    Die 1. Vorsitzende des AWO Ortsvereins Homburg - Frau Gabi Mayer - überreichte den Kindern des AWO Kinderzentrums, Birkensiedlung drei Tobikisten, prall gefüllt mit Materialien zum Spielen und Toben wie Straßenmalkreide, Bälle, Gummitwist, Schwungtuch etc. Frau Mayer erklärte den Anwesenden, sowie Frau Knöri/ stellvertretende Leitung Birkensiedlung 1 und Frau Zöllner/ Einrichtungsleitung Birkensiedlung 2, dass diese Tobikisten von einem Teil der Einnahmen aus der AWO Kampagne „Kinderarmut“ angeschafft wurde. Frau Knöri und Frau Zöllner bedankte sich bei Frau Mayer im Namen aller für die Überreichung der Tobikisten.


     




     

    August 2009
    AWO Feriencamp 2009 ein voller Erfolg
    Dank an alle Beteiligten!

    25 Lebacher Kinder konnten mit ihren 10 Betreuerinnen und Betreuern vom 17.08. bis zum 21.08 eine Ferienfreizeit der besonderen Art erleben.
    Auf dem Helmut-Dittrich-Platz der Reservistenkameradschaft auf dem Hoxberg haben Deutsches Rotes Kreuz, THW und Bundeswehr vier Schlafzelte, ein Spielzelt, einen Waschplatz und eine Feldküche, in der Frühstück, Mittag- und Abendessen zubereitet wurden, aufgebaut. Mit dieser tollen Infrastruktur konnte den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten werden: Los ging es am Montag nach der Ankunft der Kinder, mit der Einteilung der Gruppen (Krümelmonster, Wespen, Biber und Füchse), Kennenlernspielen und abendlichem Lagerfeuer. Am Dienstag stand der gemeinsame Besuch des Freibads in Steinrausch und die Waldpädagogik mit Guido Geisen und Stockbrotbacken auf dem Programm. Mittwochs waren wir in der Kaserne, wo die Bundeswehr unseren Kindern ein abwechslungsreiches Aktiv-Programm angeboten hat. Ein Spaziergang zum Kaltenstein bildete den Tagesabschluss. Donnerstags war der Bastelpavillion Rehlingen-Siersburg zu Gast; wegen der großen Hitze war mittags ein Schwimmbadbesuch in Saarwellingen angesagt. Am Donnerstagabend haben die vier Gruppen ihr selbst einstudiertes Programm vorgeführt. Am Freitag, der leider verregnet war, hieß es Abschied nehmen. Alle Kinder fanden das Feriencamp toll, die meisten wollen wieder kommen.

    Die Arbeiterwohlfahrt Lebach dankt herzlich:
    • dem AWO Landesverband Saarland für die großzügige finanzielle Unterstützung,
    • dem DRK Hüttersdorf e.V. für die Bereitstellung und den Auf- und Abbau der Zelte,
    • dem Boule-Club Lebach für Tische und Bänke,
    • der Firma Moskitostick, Eppelborn, für die Trinkflaschen,
    • dem DRK Steinbach für die Bereitstellung und den Auf- und Abbau der Zelte und der Feldbetten, sowie die Spende von 25 Bewegungsspielen,
    • dem Jugendwerk der AWO für die Unterstützung,
    • dem THW Lebach für den Auf- und Abbau des Waschplatzes und die Installation der Platzbeleuchtung,
    • der Bundeswehr für den erlebnisreichen Tag in der Kaserne,
    • der Bundeswehr für die kindgerechte, reichhaltige und schmackhafte Verpflegung; „unsere“ Soldaten haben sich rührend um uns gekümmert,
    • der Evangelischen Kirchengemeinde Lebach-Schmelz für die Bereitstellung des Gemeindebusses,
    • der Reservistenkameradschaft Lebach für die Zur-Verfügung-Stellung des Platzes.






     

    24. Juni 2009
    AWO übergibt "Aufgabenhefte" an Landtagsfraktion



     








     




     
    DANKE!

    Unbürokratische Hilfen im Einzelfall

    Familie P bedankt sich für die Hilfe durch die Kampagne Kinderarmut. Ohne die finanzielle Unterstützung von 180€ wäre die Klassenfahrt der beiden Kinder nicht möglich gewesen.

    Einem behinderten Jungen wird durch die Übernahme der Kosten das gemeinsame Mittagessen in der Schule für 2 Monate ermöglicht. Die Mutter des Kindes ist aus verschiedenen Gründen hierzu derzeit nicht in der Lage.

     
    DANKE!

    Weitere Aktionen sind geplant:

    Freizeit für bedürftige Kinder. Mit einer Spende von 900€ unterstützt die Kampagne Kinderarmut des Landesverbandes der AWO Saarland unsere Ferienfreizeit für bedürftige Kinder in Lebach. Mit dieser Spende ist es möglich, 24 Kindern im Alter von 6 - 11 Jahren eine sinnvoll gestaltete Freizeitmaßnahme mit vielen tollen Programmpunkten zu organisieren. Unter anderem sind drei Kinder aus der Landesaufnahmesiedlung für Flüchtlinge und Asylbewerber in Lebach zu dieser Maßnahme völlig kostenlos eingeladen.

    Vom 17.08. -21.08. freuen sich die vielen ehrenamtlichen Helfer des AWO Ortsvereins Lebach und des Landesjugendwerks der AWO den Kindern eine unvergessliche Freizeit zu gestalten.

    Einjähriges Lern- und Erlebnisprojekt " gesund essen macht Spaß!" in der AWO Kita Dudweiler

    Training und Teilnahme der Kinder des AWO Familienzentrums Völklingen am Wildsaumarathon Warndt.

    Einjähriges Projekt "Wir machen Theater" der Saarbrücker AWO Familienzentren

    Einjähriges Projekt Saarbrücker Zirkuskids der Therapeutischen Schülerhilfe der AWO in Burbach

    Einjähriges Sprach- und Leseprojekt "die Lese-Freunde der AWO Kita Homburg Erbach

    " Starke Kinder - ohne Gewalt" Therapie- und Gesprächsangebot für Kinder von in AWO Frauenhäuser geflüchteten Frauen

    Projekt Ferienpatenschaften des Landesjugendwerks der AWO: Das LJW sucht Paten für Kinder, deren Eltern sich einen Ferienaufenthalt nicht leisten können.



     
    DANKE!

    Alle Aktivitäten, die mit dem DANKE!- Logo gekennzeichnet sind, konnten wir nur mit Unterstützung von Spendern verwirklichen.

    • Fa. Anschütz, Sulzbach
    • APOLOG GmbH
    • Attends GmbH
    • AWO Kreisverband Neunkirchen
    • AWO Kreisverband Saarbrücken
    • AWO Kreisverband Saar Pfalz Kreis
    • AWO Ortsverein Alt Saarbrücken
    • AWO Ortsverein Beeden
    • AWO Ortsverein Bexbach
    • AWO Ortsverein Bischmisheim
    • AWO Ortsverein Blieskastel
    • AWO Ortsverein Breitfurt
    • AWO Ortsverein Brotdorf
    • AWO Ortsverein Dudweiler
    • AWO Ortsverein Elversberg
    • AWO Ortsverein Emmersweiler
    • AWO Ortsverein Erbach-Reisbach
    • AWO Ortsverein Frankenholz
    • AWO Ortsverein Gersheim
    • AWO Ortsverein Gersweiler
    • AWO Ortsverein Hassel
    • AWO Ortsverein Herrensohr
    • AWO Ortsverein Herrmann Röchling Höhe
    • AWO Ortsverein Heusweiler
    • AWO Ortsverein Hilbringen
    • AWO Ortsverein Höchen
    • AWO Ortsverein Homburg
    • AWO Ortsverein Honzrath
    • AWO Ortsverein Jägersburg
    • AWO Ortsverein Jägersfreude
    • AWO Ortsverein Klarenthal
    • AWO Ortsverein Kirkel
    • AWO Ortsverein Lebach
    • AWO Ortsverein Malstatt
    • AWO Ortsverein Niederbexbach
    • AWO Ortsverein Nonnweiler
    • AWO Ortsverein Ostertal
    • AWO Ortsverein Quierschied
    • AWO Ortsverein Rohrbach
    • AWO Ortsverein Schwarzenbach
    • AWO Ortsverein Sitterswald
    • AWO Ortsverein St Ingbert
    • AWO Ortsverein St Nikolaus
    • AWO Ortsverein Überherrn
    • AWO Seniorenzentren Bereich 2, Mitarbeiter und Besucher
    • AWO Kita Kleine Hüttenbären, Dillingen
    • AWO Kinderhaus Sonnenschein, Rehlingen
    • AWO Kita Riegelsberg
    • AWO Kita Schwarzenbach
    • AWO Sozialpädagogisches Netzwerk (SPN), Mitarbeiter/innen
    • AWO Therapeutische Schülerhilfe, Burbach
    • B.A.D. Gesundheitsvorsorge + Sicherheitstechnik GmbH
    • Bank für Sozialwirtschaft
    • Bernardi GmbH
    • Energis
    • Famis Gesellschaft für Facility Management
    • Globus Güdingen
    • Peter Groß GmbH & Co. KG
    • Hans Groß GmbH & Co. KG Getränkehandel
    • C. Haushahn GmbH & Co. Zentrale
    • Jost u. Pilger
    • Alois Kasper GmbH
    • Kiefer, Thomas, Merzig
    • Knauber, Helga, Großgerau
    • Kohlpharma GmbH
    • Dieter Krauser Planungsgesellschaft für Architektur+Städtebau mbH
    • Kreissparkasse Saarlouis
    • Kreissparkasse Saarpfalz
    • Kreissparkasse St Wendel
    • Rechtsanwaltskanzlei Lünnemann, Strub + Kollegen
    • Obbo Saar GmbH
    • OBG AG
    • Rechtsanwaltskanzlei Petry
    • Prego Services
    • Fa. Ringeisen
    • Saana Textilpflege GmbH
    • Saar Umwelt Service GmbH
    • Scherer Bürotechnik GmbH
    • Bauunternehmung Schmitt GmbH & Co. KG
    • Schützenfreunde Überherrn
    • Siemens AG
    • Sparkasse Neunkirchen
    • Stadtwerke Bexbach GmbH
    • Stadtwerke Völklingen Holding GmbH
    • Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH
    • Toussaint & Co. GmbH
    • Trauthwein Waltraud
    • Velten Brigitte
    • VEOLIA Umweltservice GmbH & Co. KG
    • Vereinte Volksbanken Lebach Eppelborn eG
    • VLG Großverbraucherdienst Südwest GmbH
    • W + ST Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft
    • Weinand-Plégniere-Ahr
    • Wibu Südwest GmbH
    • WISAG Gebäudereinigung Süd-West-GmbH


    (Spendenstand 31.08.2009)

    Allen bisherigen Spendern an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

    Allgemeine Info, Aktionen
    Ilse Jung 0681 58605- 132

    Spenden
    Angela Trockle 0681 58605-133


    Abteilung Sozialmanagement/ Kinderarmut Aktionstagebuch - Stand 31.08.2009